Hanfanbau
Die Hanzpflanze, auch Cannabis genannt, ist mit die älteste Nutz- und Kulturpflanze der Welt. Vor allem seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten macht die Pflanze attraktiv für den Anbau. Neben der Nutzung für die Nahrungsproduktion, dient der Hanf unter anderem auch der Herstellung von Kleidung oder von Medizin.
Daher ist es kein Wunder, dass der Anbau von Hanfpflanzen immer mehr zunimmt. Dabei wird der Hanfanbau nicht mehr nur von Landwirten betrieben, sondern auch von Hobbygärtnern. Kein Wunder, ist doch der Hanfanbau relativ einfach. Entgegen vieler Meinungen ist in den Hanfsamen kein THC. Grundsätzlich sind Hanfpflanzen also nicht für die Herstellung von Berauschungsmitteln gedacht. Daher bekommt man Hanfsamen unbedenklich in Deutschland zu kaufen. Die beste Auswahl an Hanfsamen bekommt man jedoch im Internet. Hier findet man alle gewünschte Sorten.
Hanfanbau im Gewächshaus
Hat man sich erst einmal ein Sorte Hanf ausgesucht, müssen die Samen zum keimen gebracht werden. Dies gelingt, indem man die Samen für ca. 1 Tag in Wasser einweichen lässt. Ist das geschehen, werden die Samen in sogenannte Torfbällchen bzw. Quelltöpfchen gepflanzt und mit Erde bedeckt. Am wohlsten fühlen sich die Pflanzen in einem Gewächshaus. Wenn die Hanfpflänzchen ca. 2cm hoch sind bzw.
Wenn sich mindestens 2 Keimblättchen gebildet haben, sollten die Pflanzen ab da ca. 16-18 Stunden täglich beleuchtet werden. Die Beleuchtung sollte für Pflanzen geeignet sein. Die passenden Leuchtmittel dazu, bekommt man leicht und kostengünstig im Internet oder im Fachhandel. Der nächste Schritt ist danach das Umtopfen. Dies sollte gemacht werden, wenn sich Wurzeln im Quelltöpfchen gebildet haben. Jetzt die Pflanze mit dem Quelltöpfchen einfach in einen normalen Blumentopf pflanzen. Die Pflanze sollte dann später in einen größeren Topf verpflanzt werden, je nach Wuchsgröße der Pflanze. Nicht vergessen sollte man natürlich das regelmäßige Gießen.
Hanfanbau im Herbst
Wenn die Pflanzen groß genug sind, kann man den nächsten Schritt im Hanfanbau, den künstlichen Herbst einleiten. Dazu werden die Beleuchtungszeiten einfach auf 12 Stunden reduziert. Daraufhin leitet sich die Blütezeit ein. Je nach Geschlecht sehen die Blüten dann unterschiedlich aus.
Männliche Pflanzen sollten sofort geerntet werden, da diese sonst die guten weiblichen Blüten befruchtet. Die Ernte der weiblichen erfolgt, wenn die weiblichen Blüten voll ausgebildet sind. Danach kann man die Blüten herunter stutzen und mit etwas Glück kommen schon bald neue Triebe. Nach der Ernte, ist der Hanfanbau abgeschlossen und es kann mit der Verarbeitung begonnen werden.