White Widow

Der Begriff  “White Widow” stammt aus dem Englischen und bedeutet zu deutsch “Weiße Witwe”. Dabei handelt es sich um eine spezielle Sorte der Hanfpflanze, welche auch unter dem Namen “Snow Widow” bekannt ist. Sie ist unter den Cannabisarten eine der am stärksten berauschenden Sorten. Erstmalig wurde sie in den neunziger Jahren gezüchtet, seitdem ist sie in fast allen sogenannten Coffeeshops in den Niederlanden erhältlich. Diese Pflanze ist eher kurzstengelig und hat viele eng aneinander liegende Blüten.

Wenn man die White Widow in ihrer Blütephase berührt, macht sich eine klebrige, harzige Konsistenz bemerkbar. In diesem Sekret befindet sich das von vielen Züchtern begehrte THC. Aufgrunddessen werden die Pflanze und oftmals auch die Hanfsamen in vielen Ländern wie zum Beispiel Deutschland als illegale Droge eingestuft. Dies empfinden viele Hanfverbände weltweit als nicht gerechtfertigt und verweisen auf den vielseitigen Nutzen von Hanfpflanzen und das Ziel der Legalisierung von Cannabis – wie beispielsweise die Schweizer Hanf Koordination.

White Widow züchten

Um die White Widow Pflanze aufzuziehen, werden erst die Hanfsamen zum Keimen gebracht. Wenn diese dunkelgrau bis dunkelbraun gefärbt sind, scheinen die Samen von guter Qualität zu sein. Vorzeitig aufgeplatzte Hanfsamen sollte man nicht verwenden, da diese meistens schlecht beziehungsweise gar nicht keimen. Die Keimung dauert nur selten länger als eine Woche. Anschließend werden die Keimlinge mithilfe einer Pinzette in kleine Torfaufzuchtballen (sogenannte “Jiffys”) gesetzt.

Dort bilden sie in den nächsten Tagen Wurzeln aus und können nach ungefähr einer Woche in einen großen Topf gesetzt werden. Die Größe des Topfes ist danach zu wählen, ob die Pflanze im Innen- oder Außenbereich wachsen soll. Mit etwas Glück und guter Pflege, ist aus dem Hanfsamen in wenigen Monaten eine schöne und ertragreiche Pflanze gewachsen.